Sie möchten spielerisch die Kommunikationsstrukturen in Ihrer Firma sichtbar machen und Neues in einem geschützten Rahmen ausprobieren? Sie möchten Schwierigkeiten und Probleme beleuchten und Ihr Team anregen, anders damit umzugehen? Sie möchten die Zusammenarbeit im Team verbessern und es näher zusammen bringen? Sie wünschen sich mehr Lebendigkeit, Spontaneität und Kreativität? Sie möchten einfach Spaß haben und einen spielerischen Tag zusammen verbringen?
Workshops zu diesen und anderen Themen werden speziell auf die Bedürfnisse Ihres Teams zugeschnitten. Das gemeinsame Erleben und der gemeinsame Spaß stehen dabei immer im Mittelpunkt.
Mit Mitteln des Improvisationstheaters und anderen Techniken ist es möglich, die derzeitige Situation näher zu betrachten, automatisierte Abläufe bewusst zu machen, neue Denk- und Verhaltensweisen auszuprobieren und so den Stein für Veränderung ins Rollen zu bringen. Dabei können alle Bereiche der Arbeit mit einbezogen werden (Kollegialität, Kundenkontakt, Umgang mit Hierarchien etc.).





Was kann die Arbeit mit Mitteln des Improvisationstheaters in Ihrem Unternehmen bewirken?
- Versagensängste, Angst vor Fehlern und die oft damit einhergehende bzw. ursächliche Unsicherheit können verringert werden.
- Durch gezieltes Üben wird die Kommunikation untereinander, mit Vorgesetzten, Untergebenen und mit Geschäftspartnern verbessert. Dabei wird der Umgang mit sich selbst, den eigenen Emotionen und denen Anderer konstruktiver und wertschätzender, besonders in Konfliktsituationen.
- Durch spielerisches Arbeiten mit Stimme, Sprache, Rhetorik, Status, Emotionen, Körpersprache, Glaubenssätzen u.a. wird die Präsenz der Teilnehmer erhöht und Kreativität und Offenheit gefördert. Die Präsentation der eigenen Person wird positiver, freier und macht mehr Spaß.
Stellen sie sich einmal vor, einer ihrer Mitarbeiter hält eine Präsentation und hat unglaublichen Spaß daran, der sich fühlbar im Raum verbreitet.
- Fremd- und Eigenwahrnehmung werden verbessert. Dazu zählen z.B. Körpersprache, Mimik und Gestik mit ihren Auswirkungen auf den jeweiligen Kontakt.
- Durch das „Sichzeigen“ vor anderen, das gemeinsame „Verrücktsein“, sowie durch "Narrenfreiheit erleben und genießen" wächst das Team unweigerlich näher zusammen.
- Eigene Verhaltensmuster und die des Teams werden hinterfragt und neue können spielerisch ausprobiert werden.
- Eigene und fremde Rollen, sowie deren Status, können bewusst gemacht und spielerisch erlebt werden. So erhöhen sich Akzeptanz und Verständnis füreinander.
- Im Alltag unterrepräsentierte und ungeliebte Persönlichkeitsanteile können spielerisch ausgelebt werden, was einen transformierenden Effekt zur Folge hat.
- Neue Zugänge zu Intuition, Kreativität und zu unbewusster Kompetenz werden gefunden.
- Es entsteht ein freierer innerer Zustand, der auch im Alltag wieder herstellbar ist.
- Durch die Installation eines inneren „Au ja“ wird die Akzeptanz des Ist-Zustandes erhöht. Damit wird die Basis für wirkliche Veränderungen gelegt und eine konstruktive wertungsfreie Atmosphäre geschaffen. An die Stelle von „das haben wir immer so gemacht?“ tritt „was wäre wenn...?“
- Durch den humorvollen Umgang miteinander, mehr Authentizität, neuen Teamgeist und die Erfahrung „es geht auch anders“ werden im Arbeitsalltag neue Energien freigesetzt und damit auch, der-, nicht nur in Zahlen zu messende-, Erfolg erhöht.
"Neues entsteht nicht durch den Intellekt, sondern durch den Spielinstinkt, der aus innerer Notwendigkeit agiert." C.G. Jung
Hier noch einige Erläuterungen zu ausgewählten Punkten:
ARBEIT MIT STATUS
Bei jedem Kontakt mit Menschen nehmen wir einen bestimmten Status ein. Dieser wird, besonders in beruflichen Situationen, zunächst einmal von unserer sozialen Position bestimmt. Ein Chef hat einen höheren sozialen Status als ein Angestellter. Der Kontakt und die Kommunikation wird zunächst, von diesem sozialen Status beeinflusst. Der konkrete Status wird aber bei einem konkreten Kontakt noch von vielen anderen Faktoren bestimmt. Dazu zählen: Sprache, Körpersprache, Stimme, Mimik u.v.a.. Begegnen wir jemandem mit aufrechter Haltung oder leicht gebückt? Gibt uns ein anderer zur Begrüßung mit einem kräftigen oder leichten Händedruck die Hand? Schauen wir bei einem Gespräch jemandem in die Augen oder vermeiden wir eher den direkten Blickkontakt? Spricht ein anderer laut oder leise mit uns? Bei jeder Person, mit der wir es zu tun haben und in jeder neuen Situation nehmen wir einen neuen Status ein. Gleichzeitig hat jeder von uns einen bevorzugten bzw. antrainierten Status. Wenn wir dafür ein stärkeres und bewusstes Gespür entwickeln, haben wir die Möglichkeit unseren Status gegenüber einer anderen Person zu verändern. Durch die Arbeit mit dem Status und das Erleben der verschiedenen Statusebenen, haben wir die Möglichkeit, anderen freier, offener und authentischer zu begegnen. Wir müssen keinen unbewussten Machtkampf mehr führen. Wir müssen uns nicht mehr über andere stellen oder uns vor anderen erniedrigen. Eine Begegnung auf „Augenhöhe“ wird möglich.
ANDERE INSPIRIEREN
Jeder möchte im Leben vorankommen. Teamarbeit ist häufig deswegen so schwierig, weil der Einzelne die anderen nicht als Mitspieler, sondern als Konkurrenten betrachtet. Jeder möchte besser sein als die anderen und sich aus der Masse herausheben. Wenn man die Erfahrung macht, dass sich gegenseitig inspirieren auch für den Einzelnen Vorteile bringt und man dadurch mehr gewinnt als verliert, kann sich der Geist im Team verändern. Die Illusion, näher an die Spitze heranzurücken, indem man gegeneinander als miteinander kämpft, wird ersetzt durch die reale Erfahrung, dass der gemeinsame Erfolg ein erfüllenderes Erlebnis ist, als der einsame Kampf gegen den Rest der Welt. Dabei entwickelt sich ein Vertrauen in das Unterstützungspotenzial der Gruppe.
IM MOMENT SEIN
Nur selten befinden wir uns mit unserem ganzen Sein im Moment. Die meiste Zeit bewegen wir uns mit unseren Gedanken in der Zukunft oder in der Vergangenheit. Dies führt dazu, dass wir den augenblicklichen Moment verpassen und meist „nicht ganz da“ sind. Mit Mitteln des Improvisationstheaters und anderen Techniken können wir unsere Aufmerksamkeit im und für den Moment trainieren, um so, mehr im Kontakt zu sein, mit dem was wirklich ist, um wirklich zu agieren oder zu reagieren auf die reale Situation.